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"Villa Antik" und "Erlebniswelt Eisenacher Hof" ausgezeichnet Porträt


Gleich zwei der elf Gewinner des "Thüringer Gastronomiepreises" kommen in diesem Jahr aus Eisenach: Neben dem Hotel "Eisenacher Hof" wählten die Tester die "Villa Antik" in der Wartburgallee zum besten "Restaurant der gehobenen internationalen Küche".
Eisenach. Verdeckte Tester gaben im Verlauf des vergangenen Jahres 130 Bewertungen für die 55 Hotels und Restaurants aus dem Freistaat ab, die sich beim fränkischen Gastronomiepreis-Veranstalter Hans Jürgen Hautmann beworben hatten, bevor die Gewinner in den elf Kategorien feststanden.

Positiv sei ihm dabei aufgefallen, mit welcher Kreativität die Gastronomen und Hoteliers die Krise gemeistert hätten, die noch vor einem Jahr wie ein Damoklesschwert über vielen Häusern kreiste, so Hautmann.

Die Tester traten dabei nach einer Einweisung als typische Gäste auf und mussten im Nachgang ein Formular mit etwa 120 Fragen zum Themenkomplex "Essen, Trinken, Schlafen" beantworten. Im Fall der "Villa Antik" seien den Testern nicht nur die herausragenden Leistungen von Chefkoch Wolfgang Leber aufgefallen, sondern vor allem auch das besondere Ambiente und die einzigartige Stimmung des noblen Restaurants sowie nicht zuletzt die außergewöhnliche handgeschriebene Speisekarte, wie Hautmann in seiner Laudatio unterstrich.

Die "Erlebniswelt Eisenacher Hof" hingegen, für die Hoteldirektor Udo Winkels den Preis mit vier seiner maßgeblichen Mitarbeiter in Empfang nahm, sei ein herausragendes Beispiel dafür, wie ein Gastronom "mit Ideen, Einsatz, Marketing und viel Freude an seiner Aufgabe" sowie einem "Ohr am Markt" ein ausgefallenes Konzept umsetzen und so präsentieren kann, dass es den Gästen immer wieder gefällt.

Mit dem "Kulturhotel Kaiserhof" aus Bad Liebenstein, das in den Kategorien "Vier-Sterne-Hotel" und "Wellnesshotel" den ersten Platz belegte und für das Hoteldirektor Steve Christenfeldt die Plakette überreicht bekam, kommt ein weiterer Preisträger aus dem Wartburgkreis.

Die anderen Gastronomiepreise gehen in diesem Jahr unter anderem nach Arnstadt, Steinach, Masserberg sowie nach Oberweißbach. In mehreren - jedoch nicht allen - Kategorien wurden auch zweite und dritte Preise vergeben; einen weiteren dritten Preis konnte der "Kaiserhof Bad Liebenstein" für seine Bar erringen. Vor allem größere Hotels hatten sich nicht nur in einer, sondern gleich in mehreren Kategorien beworben.

Zur Preisverleihung in den "Lutherstuben" des Hotels "Eisenacher Hof" waren Vertreter von knapp zwei Dutzend Teilnehmern angereist, die zunächst einen stimmungsvollen Abend mit mittelalterlichem Essen und Musik genossen, bevor in der Tanzbar die Sieger gekürt wurden.

Der "Gastronomiepreis" war von Hans Jürgen Hautmann vor acht Jahren in seiner fränkischen Heimat ins Leben gerufen worden. In Thüringen wurde er in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen.

"Die Häuser sollen durch die Tests Tipps von außen bekommen, um nicht betriebsblind zu werden und mögliche Schwachstellen aufgezeigt bekommen", so Hautmann. Daher sei der Gastronomiepreis nicht nur ein "positiver Aspekt für die Außenwerbung, sondern auch Hilfestellung für die tägliche Arbeit".

Die beiden Erstauflagen der Preisverleihung hatten im Hotel "Russischer Hof" in Weimar sowie im vergangenen Jahr auf der Wartburg stattgefunden. Bereits in den kommenden Tagen erwartet Hautmann neue Bewerbungen für den Preis.

Quelle: TLZ.de
02.02.2011


Mit Stil abgeräumt

Vergeben wurde gestern Abend im Hotel auf der Wartburg der Thüringer Gastronomiepreis. [...] Besonders stark vertreten unter den 65 Bewerbern war die Wartburgregion. So das Hotel auf der Wartburg, das Hotel Eisenacher Hof, die Villa Antik Eisenach sowie das Wellness- und Wohlfühlhotel Thalfried. Tester besuchten in den vergangenen Wochen die Hotels und Restaurants, prüften nach ganz speziellen Kriterien und fällten schließlich ihr Urteil. So wurden auf einem Fragebogen Essen, Trinken, Schauen, Wohnen, Frühstücken und der Umgang mit dem Kunden bewertet. [...] Der jeweils Punktbeste in einer Kategorie erhielt nun den "Gastronomiepreis Thüringen". Gäste der teilnehmenden Betriebe hatten ebenfalls die Möglichkeit, Bewertungen abzugeben. Auf speziell dafür zur Verfügung gestellten Fragebögen konnten diese Noten von 1 bis 6 vergeben. [...] Zu den Kategorien gehören u. a. die beste regionale oder internationale Küche, das beste Hotel unterschiedlich bewertet nach den Sternen. [...] Gastgeber und Mitbewerber war das Hotel auf der Wartburg mit einer langen Tradition. Nicht nur fünf Sterne zeichnen das Haus aus, Im neuen "Stilguide 2008" wurde es als bestes Hochzeitshotel Deutschlands mit 4,5 Kronen ausgezeichnet und unter die Top Ten in der Kategorie Schlösser und Burgen gewählt. Der Eisenacher Hof um Hotelchef Udo Winkels machte sich nicht nur einen Namen aufgrund seines rustikalen Restaurants, auch der große deutsche Reformator fand Eingang in die Firmenstrategie. [...] Die Geschichte des Wohlfühlhotels "Thalfried" reicht bis in das Jahr 1857. Der Kurarzt Dr. Krug führte das Haus mit dem Luisenbad als Naturheilbad. Vier Sterne bürgen für Qualität mitten in Thüringen. Erst 2007 feierte die Villa "Antik" im Eisenacher Süden Eröffnung. Gekauft und zur gastronomischen Perle umgestaltet wurde die Villa von den passionierten Antiquitätensammlern Brunhilde Homburger und Wolfgang Hornung. [...] Küchenmeister Wolfgang Leber war viele Jahre Mitglied der deutschen Köche-Nationalmannschaft. [...] 130 Tester gingen auf Tour. Die heimischen Sieger in den verschiedenen Kategorien: Wartburg-Hotel (5 Sterne), Villa Antik Eisenach (gehobene Küche/stilvolles Ambiente), Hotel Thalfried (Wellnesshotel & internationale Küche), Wintergarten im Eisenacher Hof (mediterrane Küche & Erlebnisgastronomie). Als beste Auszubildende wurde Maria Weber vom Eisenacher Hof geehrt.
Heiko KLEINSCHMIDT 19.01.2009

Quelle: Thüringer Allgemeine


Großer Preis für kleines Hotel und Restaurant

„Eleonore“ wurde beim Thüringer Gastronomiepreis 2008 mit 2. Platz in Kategorie „Deutsche Küche“ ausgezeichnet

Eisenach/Meiningen. 
Die Freude stand Antje Bornfels ins Gesicht geschrieben. Am Montagabend wurde ihr kleines Hotel und Restaurant „Eleonore“ mit dem Thüringer Gastronomiepreis geehrt. Die Meininger Vollblut-Gastronomin, die vor ihrer Selbstständigkeit drei Jahre Restaurant-Leiterin und Sommelière (Wein-Mundschenk) bei keinem geringeren als Starkoch Johann Lafer war, konnte sich in der Kategorie „Deutsche Küche“ einen ausgezeichneten 2. Platz erkämpfen.

Die Urkunde bekam Antje Bornfels am Montagabend im Rahmen einer festlichen Galaveranstaltung im historischen Wappensaal der Wartburg in Eisenach. Sie wurde überreicht von Hans Jürgen Hautmann, dem Initiator und Veranstalter des Wettbewerbes zum Thüringer Gastronomiepreis. Dieser findet seit 2007 statt und steht unter der Schirmherrschaft von Kristin Gräfin von Faber-Castell.

Der Preis versteht sich ihren Worten zufolge als „Helfer“ der Gastronomie. Er bringe nicht nur mehr Gäste und Umsatz, sondern diene auch dem Ansehen der Gastronomie und der Gastgeber. Auszeichnungen gibt es in unterschiedlichen Kategorien. Dabei werden die teilnehmenden Betriebe ohne Vorwarnung anonym getestet und bewertet. Dann können auch Gäste per Abstimmungskarten wählen, beurteilen und abstimmen.

In diesem Jahr entschieden sich nach Angaben von Hautmann 65 gastronomische Einrichtungen aus dem Freistaat für eine Teilnahme. Dabei wurden insgesamt 130 unabhängige Tests durchgeführt. Bei diesen schnitt auch das kleine Meininegr Hotel und Restaurant „Eleonore“ gut ab, in dem Antje Bornfels mit ihrem sehr kleinen Team Tag für Tag und Woche für Woche Schwerstarbeit leistet. Mit schmackhaften Gerichten, gutem Service und vor allem von Herzen kommender Freundlichkeit hat man sich so einen guten Ruf und einen soliden Kreis von Stammkunden aufgebaut. Das ist auch wichtig, denn das Geschäft ist ein hartes. Da helfen überregional wirkende Events wie Biathlon-Weltcup, Bühnenball und Dampfloktage, das Haus zu füllen. „Da hat sich gerade in den letzten zwei Jahren viel getan“, freut sich die Chefin und erzählt, dass sie schon heute für das Dampfloktage-Wochenende im September kein Bett mehr frei hat.

Freudig überrascht war Antje Bornfels, als ihr am Montagabend Hans Jürgen Hautmann auf der Bühne ins Ohr flüsterte, dass man einen Tester zu einem ihrer „Feinschmecker-Stammtische“ geschickt hatte. Weniger überraschend dürfte sein, dass dem Tester der Stammtisch gefallen hat, der Ende Januar sein 70. Jubiläm feiert. Thematisch abgestimmte Menüs, gepaart mit erlesenen Weinen und den dazu gehörenden Fachinformationen zu überschaubaren Preisen – das ist eines der Erfolgsrezepte von Antje Bornfels.

„Tolle Zeit“ bei Lafer

Die 43-jährige Meiningerin hat den Beruf von der Pike auf beim FDGB-Feriendienst in der „Oberen Schweizer Hütte“ an der Oberhofer Rodelbahn gelernt. Restaurantleiterin in Hinternah war danach ihr erster Job. Dann folgten die Hotelfachschule in Leipzig und der Betriebsleiterjob in der HO-Gaststätte „Goldener Hirsch“ von Suhl-Neundorf. Nach der Wende und dem Ende der HO sammelte sie Erfahrungen in Erlangen und Schongau im Allgäu. Rein autodidagtisch begann sie damals, sich fundiertes Grundlagenwissen über Wein anzueignen.

1992 zog es sie jedoch zurück in die Heimat. Acht Jahre als angestellte Serviceleiterin in der Meininger „Eleonore“ folgten. Anfang 2000 wurde es ihr aber „zu eng“. Sie ging in den Spessart, um im romatischen Schlosshotel Rothenbruch das Restaurant zu leiten. „Ich habe die Herausforderung gesucht.“ Aus diesem Grund bewarb sie sich „ohne festen Glauben an den Erfolg“ im Herbst des gleichen Jahres bei Starkoch Johann Lafer. Doch sie bekam den Job als Restaurant-Chefin und Sommelière auf der Stromburg. „Johann Lafer ist sehr korrekt, ein Perfektionist und ein Freund in jeder Hinsicht. Im Fernsehen spielt er nicht – so sympathisch ist er tatsächlich“, schwärmt sie noch heute. „Es war eine tolle Zeit.“

Mit diesem hochkarätigen Job begann der Wein eine immer wichtigere Rolle in ihrem Berufsleben zu spielen. Sie besuchte Lehrgänge, nahm an zahlreichen Wettbewerben teil. Und sie kam herum, fuhr fast jede Woche zu Weingärten und Winzern in Deutschland, Frankreich und anderswo. Auf der Basis ihres Wissens und ihrer Erfahrungen reifte der Gedanke, sich selbstständig zu machen. 2003 ging sie daher als Angestellte nach Meiningen zurück in die „Eleonore“, um 2004 Hotel und Restaurant zu übernehmen. In den Jahren danach musste Antje Bornfels aber auch feststellen, wie schwierig es ist, an dieser Stelle selbst und ständig zu arbeiten.

Doch sie ist zufrieden, weil der Job ihr Leben ist. „Es macht mir großen Spaß.“ Daher sei es kein Problem, dass sie schon viele Jahre auf großen Urlaub verzichtet habe. „Ich bin nach wie vor viel unterwegs, immer auf der Suche nach sehr guten und bezahlbaren Weinen. Das ist für mich wie Urlaub.“

Das Wissen um die guten Weine nutzt Antje Bornfels nicht nur in ihrem Hotel. Seit einem halben Jahr ist sie auch als professionelle Weinhändlerin tätig. Für eine Agentur aus Wiesbaden kauft sie Weine ein, berät gewerbliche Kunden und verkauft. Das sechste Jahr in Folge organisiert sie zudem erfolgreich Weinreisen. 2009 geht es im April nach Tschechien und im Oktober in die Campagne. (rwm)

Quelle: Meininger Tageblatt


Was dem Gast gefällt

Eisenach. (ep) 
Während einer fünfstündigen Galaveranstaltung im Wappensaal des Hotels auf der Wartburg wurden am Montagabend die Sieger des Wettbewerbes um den Gastronomiepreis 2008 in Thüringen geehrt. Schirmherrin war Kristin Gräfin von Faber-Castell, Tischdame des Landtagsabgeordneten Gustav Bergemann (CDU).

Sie verstehen sich als Partner des Hotel- und Gaststättengewerbes, das den Wettbewerb um die Vergabe des deutschlandweiten Gastronomiepreises organisiert. Daran teilnehmen kann jede Einrichtung. Bedingung sind 300 Euro Teilnahmegebühr. In den alten Bundesländern läuft dies schon seit fünf Jahren so, in Thüringen fand der Wettstreit zum zweiten Mal statt.

Die 65 Teilnehmer in diesem Jahr wurden von 130 "anonymen" Prüfern unter die Lupe genommen. Dabei ging es um Essen, Trinken, Freundlichkeit, Konzepte, Ideen und Behaglichkeit, eben um das, was einen "normalen" Gast anspricht. Dabei wurde nach Kategorien unterschieden, genau 25 an der Zahl. Schließlich mussten ein Cafè oder ein Bistro ganz anders beurteilt werden, als ein 5-Sterne- oder Tagungshotel. Das galt auch im Küchenbereich, der nach edler, deutscher, gehobener, mediterraner oder regionaler Küche unterschieden wurde. Am Ende standen 15 Sieger auf dem Treppchen und erhielten von Agenturchef Hans Jürgen Hautmann die begehrte Urkunde.

Ausschlaggebend dafür war eine Punktebewertung, die zum Einen von den gesandten Testern vergeben oder von Gästen eingereicht wurde. Ebenfalls geehrt wurde der "Beste Auszubildende". Dazu fand eine Prüfung in Arnstadt im "Brauhaus" statt. Dort wurde die Preisträgerin unter sechs Teilnehmerinnen erwählt. Die Gäste bewerteten dabei, wie der Tisch eingedeckt war, wie serviert wurde und welche Kenntnisse beim Prüfling vorhanden sind. Darin hatte Maria Weber die Nase vorn, die im "Eisenacher Hof" in Eisenach lernt. Den 2. Platz erarbeitete sich der Azubi des Brauhauses in Arnstadt, und den 3. Preis eroberte Anika Spilker vom Hotel "Thalfried" in Thal.

Extralob an die Küche

Gastgeber des Abends war das "Hotel auf der Wartburg". Beim Wettbewerb wurde es zum besten 5-Sterne-Hotel ernannt. Auch für die Küche gab es ein Extralob und eine Urkunde. Die Freude über das tolle Ergebnis seiner Auszubildenden stand auch Hotelier Udo Winkels vom "Eisenacher Hof" ins Gesicht geschrieben, der zugleich selbst als bester Erlebnisgastronom und für seine hervorragende mediterrane Küche ausgezeichnet wurde. Die "Lutherstuben" im "Eisenacher Hof" spiegeln das Mittelalter realitätsnah wider. Im "Wintergarten" erwartet den Gast Kulinarisches in mediterraner Atmosphäre.

Die Bestenliste

In der Kategorie gehobene Küche in stilvollem Ambiente erhielt die "Villa Antik" Eisenach den Gastronomiepreis 2008. Den nahm Küchenmeister Wolfgang Leber in Empfang. Auf Platz 1 im Genre Wellnesshotel und internationale Küche kam das Hotel "Thalfried".

Den Gastronomiepreis erhielten weiter in den Kategorien:

Ausflugsgaststätte: das Waldgasthaus Reckenbühl in Kammerforst/Hainich Bar: "Hemingway in Erfurt"

Cafè: "Mövenpick" am Frauenplan in Weimar Deutsche Küche: Hotel und Restaurant Moosbach, Ilmenau Edle Küche: das Turmrestaurant "Scala" in Jena Event Hotel: Best Western Hotel "Der Lindenhof" Gotha Tagungshotel: Hotel "Am Schlosspark" in Gotha Gasthaus: Altes Wirtshaus "Klausenhof" Bornhagen 4-Sterne-Hotel: "Victor°s Residenz Hotel" Erfurt Ferienhotel/Thüringer Küche: Hotel "Gastinger" in Schmiedefeld 3-Sterne-Hotel und Braugaststätte: Stadtbrauerei Arnstadt Einen Sonderpreis für innovative Gastronomie erhielt das "Musikhotel am Rennsteig" in Friedrichroda.

Quelle: Thüringische Landeszeitung


Lindenhof als Thüringens Event Hotel Nr. 1 geehrt

Den Gastronomiepreis Thüringen 2008/2009 als EventHotel Nr. 1 bekam das Best Western Hotel Der Lindenhof Gotha am Montagabend, bei der eleganten Abendveranstaltung auf der Wartburg verliehen. Das Hotel wurde damit für sein besonderes Engagement und den Mut ausgezeichnet, exklusive Veranstaltungen neu am Markt zu platzieren und durchzuführen. Die hoteleigene Veranstaltung „Ein Abend mit“, zu der sich Hoteldirektor namhafte Persönlichkeiten, wie Alfons Schuhbeck, Senta Berger oder Friedrich von Thun einlädt, hat sich binnen eines Jahres zu einer Institution in Thüringen und über deren Landesgrenze hinaus entwickelt. Darüber hinaus wurde dem Hotel der 2. Platz für die gehobene internationale Küche der Thüringer Küchen verliehen. Wir sind stolz und dankbar, so Seibicke, dass unser Mut für neue Wege so honoriert wurde und vor allem unsere Gäste uns so zahlreich besuchten und unterstützten. Die Verleihung auf der Wartburg wurde im Rahmen einer eleganten Abendveranstaltung durchgeführt. Die Bewertung der Hotels wurden dabei von anonymen und unabhängigen Testern vorgenommen, welche im Vorfeld geheime und unangemeldete Hoteltest gemacht haben. 

Quelle: Magazin Gotha


Oscar gewonnen

Im Jahr 2007 wurde der "Gastronomiepreis Thüringen" zum ersten Mal verliehen. Der Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt räumte damals gleich in mehreren Kategorien Preise ab. In diesem Jahr konnte sich das Haus sogar noch steigern.

ARNSTADT. Vom Sommer bis kurz vor Weihnachten waren anonyme Tester wieder in Thüringer Hotels, Gaststätten und Brauhäusern unterwegs. Insgesamt 65 gemeldete gastronomische Einrichtungen wurden dabei genauer unter die Lupe genommen. Gesamteindruck, Sauberkeit, Freundlichkeit, Wellnessangebot und natürlich Geschmack sowie Präsentation der angebotenen Speisen waren nur einige der zu bewertenden Kriterien. Und alle Teilnehmer hatten nur ein Ziel - bei der Verleihung des Gastronomiepreises Thüringen 2008/09 die eine oder andere Auszeichnung zu erhalten. Auch die Arnstädter Stadtbrauerei hat sich erneut diesem Wettbewerb gestellt. In vier Kategorien gab es eine Nominierung. Und vier Mal durfte ein Vertreter des Hauses auf die Bühne im Eisenacher Hotel auf der Wartburg, um einen der begehrten Preise in Empfang zu nehmen. Mit dem jeweils ersten Platz in der Kategorie "Hotel 3 Sterne" und "Brauhaus/Braugaststätten" schaffte die Stadtbrauerei zudem noch das seltene "Double". Nur drei weiteren Einrichtungen gelang es, zwei Mal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Diese "herausragende Leistung" wurde zur Preisverleihung am Montagabend vom Veranstalter gesondert gewürdigt. Mit Stolz konnte Sebastian Rögner, Geschäftsführer des Hotelparks Stadtbrauerei, gestern den dafür erhaltenen Gastronomie-Oscar präsentieren.

Des weiteren erhielten die Arnstädter eine Auszeichnung für Rang zwei in der Kategorie "Regionale Küche". Eine Verbesserung um einen Platz im Vergleich zum Vorjahr, an der Küchenchef Jörg Siebold einen erheblichen Anteil hat, betonte Rögner. Auch um den Nachwuchs im eigenen Haus muss es ihm nicht Bange werden. Einen ebenfalls hervorragenden zweiten Platz, in der Kategorie "Bester Azubi im Servicebereich", belegte Jennifer Umbreit. Zur Veranstaltung "Azubis im Rampenlicht", die erneut in der Stadtbrauerei stattfand, überzeugte Jennifer sowohl die Jury als auch die Gäste, musste sich am Ende nur einer Konkurrentin geschlagen geben.

Zur nächsten Auflage möchte die Stadtbrauerei auf jeden Fall die beiden ersten Plätze verteidigen und sich in den anderen Bereichen weiter steigern, gab Rögner als Ziel aus.

22.01.2009 Von Christoph VOGEL

Quelle: Thüringer Allgemeine


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